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Hochtief-Baustelle in Düsseldorf

Foto: Martin Gerten / dpa

Der Essener Baukonzern Hochtief steigt zum ersten Mal in ​den deutschen Leitindex Dax auf. Das Unternehmen verdrängt dort zum 22. Juni den Volkswagen-Großaktionär Porsche SE. Der steigt wiederum in den Nebenwerteindex MDax ab,wie die ‌Deutsche-Börse-Tochter ISS Stoxx mitteilt.

Der Aufstieg von Hochtief war erwartet worden. Als Abstiegskandidat galt statt der Porsche SE lange auch der Online-Modehändler Zalando,der nun jedoch im Dax bleibt.

Hochtief profitiert vor allem in den USA massiv vom Bau von Rechenzentren für Künstliche Intelligenz (KI). Der Aktienkurs hat sich binnen eines Jahres fast verdreifacht. Ein Börsenwert von mehr als 38 ​Milliarden Euro reicht für den Dax,auch wenn nur 22,5 Prozent der Hochtief-Aktien im Streubesitz sind. Der Rest liegt in den ⁠Händen des ⁠spanischen Bau- und Infrastrukturriesen ACS.

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Die drei steigen in den ​SDax ab,der zudem vier Aufsteiger aufnimmt und damit ‌sieben neue Mitglieder bekommt. Während LPKF Laser und Basler Rückkehrer sind,bekommt ‌der Kleinwerteindex auch Zuwachs ​von zwei Börsenneulingen: Der Rüstungszulieferer Vincorion und der österreichische Kupfer-Spezialist Asta Energy Solutions waren erst in diesem Jahr an die Frankfurter Börse gegangen.

Aus ​dem SDax heraus fallen vier Werte,darunter zwei bekannte ⁠Namen: Der Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund und der Fernseh-Konzern ProSiebenSat.1,​dessen ​Aktien inzwischen zu mehr als drei Vierteln der italienischen MFE-Mediaforeurope gehören. Den Aufsteigern weichen müssen auch Adesso und die schwedische Verve Group.

mamk/Reuters

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